Social-Media-Tools im Vergleich 2026: Hootsuite, Buffer, AgoraPulse, Sprout Social, Loomly, Later, Planoly

Sieben Tools, sieben Versprechen, sieben Preisschilder. Welches passt zu welchem Geschäft? Dieser Vergleich ordnet die wichtigsten Social-Media-Management-Tools 2026 ein. Nach Kategorie, Stärke, Preis und Eignung. Ohne Affiliate-Filter.

Social-Media-Tools 2026: Warum sieben Vergleiche statt einer Pauschalempfehlung

Du suchst ein Social-Media-Tool. Du tippst die Frage in Google. Du landest auf einer Liste, in der zehn Tools alle gleich gut aussehen. Jedes hat fünf Sterne. Jedes hat irgendwo einen Affiliate-Link. Nach einer Stunde Lesen weisst du weniger als vorher.

Das Problem mit pauschalen Tool-Vergleichen: Es gibt nicht das eine beste Tool. Es gibt das richtige Tool für deinen Anwendungsfall. Ein B2B-Solo-Berater auf LinkedIn braucht etwas anderes als ein E-Commerce-Shop mit Instagram-Fokus. Ein Mittelständler mit Marketing-Team braucht andere Funktionen als eine Agentur mit 30 Kundenkonten.

Dieser Vergleich räumt damit auf. Sieben Tools, klar nach Marktsegment einsortiert. Jedes mit Preis, Stärke, Schwäche und der Frage: Für wen passt es, für wen nicht? Am Ende eine Entscheidungsmatrix nach Geschäftstyp.

Hinweis zu den Preisen: Stand Frühjahr 2026, in der Hersteller-Währung. Tarife ändern sich regelmässig. Die Tarifstruktur bleibt stabiler als die genauen Beträge.

Vier Kategorien: Wer für wen gebaut ist

Die sieben Tools lassen sich in vier Marktsegmente einordnen. Jedes Segment löst ein anderes Problem.

Enterprise: Hootsuite, Sprout Social

Grosse Teams, viele Kanäle, hoher Compliance-Bedarf. Preise jenseits der 99 USD pro Monat, Funktionsumfang von Listening bis Approval-Workflows. Mehr dazu unten bei Hootsuite und Sprout Social.

Mid-Market: AgoraPulse, Loomly

Marketing-Teams in KMU und Agenturen. Solide Funktionen, faire Preise zwischen 40 und 150 EUR pro Monat. Kein Enterprise-Bombast, aber genug für mehrere Marken. Mehr dazu unten bei AgoraPulse und Loomly.

Solo und Klein-Team: Buffer

Solo-Unternehmer, kleine Teams, fairer Pay-per-Channel-Ansatz. Free-Plan vorhanden, Einstieg ab 6 USD pro Kanal und Monat. Mehr dazu unten bei Buffer.

B2C Visual: Later, Planoly

Instagram, Pinterest, TikTok stehen im Zentrum. Linkin.bio, Grid-Planung, Shoppable Posts. Für B2B im DACH-Raum nur am Rand relevant. Mehr dazu unten bei Later und Planoly.

Diese vier Kategorien sind die Grundordnung. Im Folgenden bekommst du pro Tool einen Steckbrief mit den Eckdaten. Danach eine Vergleichstabelle und die Entscheidungsmatrix.

Hootsuite: Der Veteran für grosse Teams

Hootsuite wurde 2008 in Vancouver gegründet. Seit Jahren der bekannteste Name im Markt. Heute klar auf Enterprise positioniert.

Anbieter: Hootsuite Inc., Vancouver, Kanada. Marktsegment: Enterprise und grössere Mid-Market. Kern-Problem: Mehrere Marken, viele Kanäle, viele Mitwirkende, viel Reporting. Preis-Einstieg 2026: Professional ab 99 USD pro Monat (1 User, 10 Kanäle), Team ab 249 USD pro Monat (3 Users), Enterprise auf Anfrage. Kernstärke in einem Satz: Tiefe Analytics, Social Listening und der KI-Assistent OwlyWriter aus einer Hand. Kernschwäche in einem Satz: Teuer, komplex, mit Lernkurve und ohne nennenswerten DACH-Fokus.

Passt zu: Marken mit mehr als 10 Social-Kanälen, Marketing-Teams ab 3 Personen, Unternehmen mit echtem Compliance- und Approval-Bedarf, Agenturen mit Bedarf an Listening.

Passt nicht zu: Solo-Unternehmern auf LinkedIn, KMU mit knappem Budget, B2B-Beratern, die einen einzigen Kanal bespielen.

Was du wissen solltest: Hootsuite hat in den letzten Jahren die Preise mehrfach erhöht. Der frühere Free-Plan ist Geschichte. Wer einsteigt, zahlt mindestens 99 USD pro Monat. Das Tool ist mächtig, lohnt sich aber erst, wenn die Mächtigkeit auch gebraucht wird.

Buffer: Der faire Klassiker für Solo und Klein-Team

Buffer ist seit 2010 am Markt, hat eine treue Solo-Community und folgt einer transparenten, fairen Preispolitik.

Anbieter: Buffer Inc., USA (verteiltes Team). Marktsegment: Solo-Unternehmer, kleine Teams, Creators. Kern-Problem: Einfach Posts schreiben, planen und veröffentlichen. Keine 50 Zusatzfeatures. Preis-Einstieg 2026: Free für 3 Kanäle, Essentials ab 6 USD pro Kanal und Monat, Team ab 12 USD pro Kanal und Monat. Kernstärke in einem Satz: Einfach zu bedienen, fair pro Kanal abgerechnet, mit Buffer AI und der Start Page als nettem Extra. Kernschwäche in einem Satz: Begrenzte Analytics, keine richtigen Workflows, kein DACH-Fokus.

Passt zu: Solo-Unternehmern, Beratern, kleinen Teams mit 1 bis 3 Kanälen, allen die genug haben und kein Enterprise-Feature-Set brauchen.

Passt nicht zu: Agenturen mit vielen Kundenkonten, Teams mit Approval-Bedarf, Marken mit Anspruch auf tiefe Analytics oder Listening.

Was du wissen solltest: Die Pay-per-Channel-Logik ist Bufferer Kernidee. Wer drei Kanäle bespielt, zahlt drei Mal. Das ist fair, wird aber bei 8 Kanälen teurer als manch Konkurrent.

AgoraPulse: Die europäische Mid-Market-Wahl

AgoraPulse kommt aus Paris, gegründet 2011, klar auf Marketing-Teams in KMU und Agenturen zugeschnitten. Eines der wenigen relevanten europäischen Tools im Markt.

Anbieter: AgoraPulse SAS, Paris, Frankreich. Marktsegment: Mid-Market, Agenturen, KMU mit Marketing-Team. Kern-Problem: Inbox, Planung und Reporting in einem Tool, mit europäischem Hosting. Preis-Einstieg 2026: Standard ab 49 EUR pro User und Monat, Professional ab 79 EUR, Advanced ab 119 EUR, Custom auf Anfrage. Kernstärke in einem Satz: Starke Social Inbox, brauchbares Listening, EU-Datenhosting und nachvollziehbares ROI-Reporting. Kernschwäche in einem Satz: Bei der Content-Strategie lässt es dich allein, und der Preis ist im Mid-Market-Bereich.

Passt zu: Schweizer und deutschen Marketing-Teams, die DSGVO ernst nehmen. Agenturen mit 5 bis 30 Kundenkonten. KMU mit echtem Community-Management-Bedarf.

Passt nicht zu: Solo-Unternehmern mit nur einem Kanal. Sehr grossen Konzernen, die Enterprise-Features wie Salesforce-Integration brauchen.

Was du wissen solltest: AgoraPulse hat eine der besten Social Inboxes am Markt. Wer viele DMs und Kommentare bearbeitet, spart hier echte Stunden pro Woche.

Sprout Social: Premium-Suite für grosse Marken

Sprout Social ist seit 2010 am Markt, börsennotiert, klar im Enterprise-Segment positioniert. Wer Sprout nutzt, zahlt für Premium-Funktionen und Premium-Support.

Anbieter: Sprout Social Inc., Chicago, USA. Marktsegment: Enterprise, grosse Marken, Premium-Agenturen. Kern-Problem: Tiefes Reporting, CRM-ähnliche Kontaktverwaltung, Salesforce-Anbindung. Preis-Einstieg 2026: Standard ab 199 USD pro Seat und Monat, Professional ab 299 USD, Advanced ab 399 USD, Enterprise auf Anfrage. Kernstärke in einem Satz: Premium-Analytics, Smart Inbox mit CRM-Light-Funktion und tiefe Salesforce-Integration. Kernschwäche in einem Satz: Sehr teuer, per Seat abgerechnet, mit einer Komplexität, die kleine Teams überfordert.

Passt zu: Grosse Marken mit eigenem Marketing-Department. Unternehmen mit Salesforce-Ökosystem. Marken, die Social als wichtigen Vertriebskanal sehen und entsprechend in Reporting investieren.

Passt nicht zu: KMU. Solo-Unternehmern. Allem unter 5 Marketing-Mitarbeitenden. Wer die Premium-Funktionen nicht aktiv nutzt, verbrennt Geld.

Was du wissen solltest: Sprout ist eines der wenigen Tools mit echter CRM-Anbindung. Wer Sales und Marketing in einem System abbilden will und schon Salesforce hat, findet hier eine seltene Integration.

Loomly: Der Kalender-Ansatz

Loomly hat einen anderen Ansatz als die meisten Tools: Der Editorial-Kalender steht im Zentrum, alles andere ordnet sich darum an. Gegründet 2015 in San Francisco.

Anbieter: Loomly Inc., San Francisco, USA. Marktsegment: Mid-Market, kleine bis mittlere Agenturen, KMU mit Content-Fokus. Kern-Problem: Geplante Inhalte sauber kalenderorientiert verwalten, mit Ideen, Assets und Approvals. Preis-Einstieg 2026: Base ab 42 USD pro Monat (2 User), Standard ab 80 USD, Advanced ab 175 USD, Premium ab 369 USD. Kernstärke in einem Satz: Sauberer Editorial-Kalender, integrierte Post-Ideen, Approvals und Asset-Bibliothek in einem Tool. Kernschwäche in einem Satz: Analytics-Tiefe ist begrenzt, und für strategische Content-Planung musst du eigene Frameworks mitbringen.

Passt zu: Marketing-Teams, die kalenderorientiert arbeiten. Agenturen mit 5 bis 15 Kunden, die Approval-Workflows brauchen. KMU mit klarem Redaktionsplan-Bedarf.

Passt nicht zu: Solo-Unternehmern mit einem Kanal. Marken mit hohem Analytics- und Listening-Bedarf. Unternehmen, die primär bezahlte Anzeigen koordinieren.

Was du wissen solltest: Loomly ist das Tool, das am ehesten wie ein Redaktionsplan funktioniert. Wer aus der Print- oder Magazin-Welt kommt, findet hier eine bekannte Arbeitsweise wieder.

Later: Visuell, B2C, Instagram-First

Later wurde 2014 in Vancouver gegründet, ist klar auf visuelle Plattformen ausgerichtet und stark auf Influencer und E-Commerce zugeschnitten.

Anbieter: Later (ehemals Latergramme), Vancouver, Kanada. Marktsegment: B2C-Marken, Creators, Influencer, E-Commerce. Kern-Problem: Instagram, TikTok und Pinterest visuell planen, Linkin.bio nutzen, Influencer einbinden. Preis-Einstieg 2026: Starter ab 25 USD pro Monat, Growth ab 45 USD, Advanced ab 80 USD, Agency ab 200 USD. Kernstärke in einem Satz: Visuelle Planung mit Drag-and-Drop, Linkin.bio als integriertes Feature, gute Instagram-Mechaniken. Kernschwäche in einem Satz: B2B-Funktionen sind marginal, LinkedIn-Support nur als Beiwerk.

Passt zu: B2C-Marken mit Instagram-Fokus. Creators und Influencern. E-Commerce-Shops mit visuellen Produkten. Mode, Beauty, Lifestyle, Food.

Passt nicht zu: B2B-Unternehmern. Beratern auf LinkedIn. Industriekunden. Allem, was sich nicht primär visuell verkauft.

Was du wissen solltest: Later hat in den letzten Jahren stark in Influencer-Marketing-Funktionen investiert. Wer mit Creators arbeitet, findet hier eine eigene Workflow-Welt.

Planoly: Instagram-Grid und Shoppable Posts

Planoly ist seit 2016 am Markt, in Austin gegründet, sehr fokussiert auf Instagram und Pinterest. Eines der spezialisiertesten Tools im Vergleich.

Anbieter: Planoly Inc., Austin, USA. Marktsegment: B2C, kleine E-Commerce-Shops, Creators. Kern-Problem: Instagram-Grid sauber planen, Shoppable Posts erstellen, Pinterest mitbespielen. Preis-Einstieg 2026: Free für eingeschränkten Funktionsumfang, Starter ab 16 USD pro Monat, Growth ab 22 USD, Pro ab 27 USD. Kernstärke in einem Satz: Grid-Planung in Echtzeit, Shoppable Posts, Pinterest-Workflows in einem fokussierten Tool. Kernschwäche in einem Satz: B2B kaum vorhanden, LinkedIn marginal, kein Enterprise-Workflow.

Passt zu: Kleinen E-Commerce-Marken mit visuellen Produkten. Solo-Creators. Anbietern, deren Kanäle Instagram und Pinterest sind.

Passt nicht zu: B2B-Unternehmern. LinkedIn-fokussierten Beratern. Mittelständlern mit Multi-Kanal-Bedarf jenseits Instagram.

Was du wissen solltest: Planoly ist günstiger als Later, aber auch funktional schlanker. Wer ausschliesslich Instagram und Pinterest bespielt und kleine Beträge ausgeben will, hat hier seinen Treffer.

Die sieben im direkten Vergleich

Eine Zeile pro Steckbrief-Frage. Damit du auf einen Blick siehst, wie sich die Tools unterscheiden.

Hauptzweck

  • Hootsuite: Multi-Kanal-Management für grosse Teams
  • Buffer: Einfaches Scheduling für kleine Teams
  • AgoraPulse: Inbox plus Planung plus Reporting für KMU und Agenturen
  • Sprout Social: Premium-Reporting und CRM-Anbindung
  • Loomly: Kalenderorientierte Redaktionsplanung
  • Later: Visuelle Planung für Instagram und Co
  • Planoly: Instagram-Grid und Shoppable Posts

Preis-Einstieg pro Monat

  • Hootsuite: ab 99 USD
  • Buffer: ab 6 USD pro Kanal
  • AgoraPulse: ab 49 EUR pro User
  • Sprout Social: ab 199 USD pro Seat
  • Loomly: ab 42 USD
  • Later: ab 25 USD
  • Planoly: ab 16 USD oder Free

Hauptkanäle

  • Hootsuite: 35+ Kanäle, Schwerpunkt LinkedIn, Facebook, Instagram, X
  • Buffer: Die Klassiker, mit klarer Pay-per-Channel-Logik
  • AgoraPulse: LinkedIn, Facebook, Instagram, X, TikTok, YouTube
  • Sprout Social: Die Klassiker plus Pinterest, Reddit, Glassdoor
  • Loomly: Die Klassiker plus Snapchat, Google Business
  • Later: Instagram, TikTok, Pinterest im Zentrum
  • Planoly: Instagram, Pinterest, TikTok, Facebook

Datenstandort

  • Hootsuite: Kanada und USA
  • Buffer: USA
  • AgoraPulse: EU (Frankreich)
  • Sprout Social: USA
  • Loomly: USA
  • Later: USA und Kanada
  • Planoly: USA

DACH-Fokus

  • Hootsuite: Gering, englischsprachiges Tool mit deutscher Übersetzung
  • Buffer: Gering, kein deutschsprachiger Support
  • AgoraPulse: Mittel, EU-Hosting, EU-Support
  • Sprout Social: Gering
  • Loomly: Gering
  • Later: Gering
  • Planoly: Gering

Approval-Workflows

  • Hootsuite: Ja, ab Team-Plan
  • Buffer: Ja, ab Team-Plan
  • AgoraPulse: Ja, ab Professional
  • Sprout Social: Ja, ab Advanced
  • Loomly: Ja, in jedem Plan
  • Later: Ja, ab Advanced
  • Planoly: Eingeschränkt

Social Listening

  • Hootsuite: Ja, mit Tiefe
  • Buffer: Nein
  • AgoraPulse: Ja, leichtgewichtig
  • Sprout Social: Ja, sehr ausgereift
  • Loomly: Nein
  • Later: Nein
  • Planoly: Nein

KI-Assistent

  • Hootsuite: OwlyWriter
  • Buffer: Buffer AI
  • AgoraPulse: Ja, ab Standard
  • Sprout Social: Ja, Premium
  • Loomly: Post-Ideen-Generator
  • Later: Ja, mit Caption-Vorschlägen
  • Planoly: Ja, eingeschränkt

Entscheidungsmatrix nach Geschäftstyp

Statt einer Pauschalempfehlung: fünf typische DACH-Geschäftstypen, jeweils mit der naheliegenden Wahl.

B2B-Solo-Berater oder kleines Team auf LinkedIn

Du betreust einen Kanal, hauptsächlich LinkedIn. Du brauchst keine Inbox für 500 DMs pro Tag. Du brauchst kein Listening für 50 Wettbewerber. Du brauchst ein einfaches Tool zum Planen und Veröffentlichen.

Empfehlung: Buffer. Genug Funktionalität, fairer Preis, einfache Bedienung. Wenn du eine Stimmen-Kalibrierung und Themenstrategie brauchst, ist nicht das Scheduling-Tool das Problem. Lies dazu Was alle Social-Media-Tools nicht lösen.

B2B-Mittelstand mit Marketing-Team

Du hast ein Marketing-Team von 3 bis 8 Personen. Du bespielst LinkedIn, Facebook, Instagram, vielleicht YouTube. Du brauchst Approval-Workflows, ein gemeinsames Reporting und eine Inbox.

Empfehlung: AgoraPulse. EU-Hosting, faire Preise, brauchbare Inbox und Listening. Wenn dein Budget reicht und du Salesforce nutzt: Sprout Social. Hootsuite nur, wenn du wirklich 15+ Kanäle bespielst.

Agentur mit 5 bis 30 Kundenkonten

Du betreust mehrere Marken, jede mit eigenen Kanälen und eigenem Reporting. Approval-Workflows sind Pflicht. Skalierung pro Kunde muss sauber abgebildet sein.

Empfehlung: AgoraPulse oder Loomly im Mid-Market. Hootsuite Business, wenn du in den Enterprise-Bereich willst und das Budget hast. Loomly speziell, wenn deine Kunden kalenderorientiert arbeiten und du klare Approval-Schleifen brauchst.

B2C-Marke mit Instagram-Fokus

Du verkaufst visuelle Produkte. Instagram und TikTok sind deine Hauptkanäle. Grid-Planung, Shoppable Posts und Linkin.bio gehören zum Alltag.

Empfehlung: Later, wenn du Influencer einbindest und ein wachsendes Geschäft führst. Planoly, wenn du klein anfängst und ein günstiges, fokussiertes Tool willst.

E-Commerce-Shop mit Multi-Kanal-Ambition

Du bespielst Instagram, Pinterest, TikTok und Facebook. Du hast Shoppable Posts. Du willst Anzeigen koordinieren.

Empfehlung: Later für die Erstellung und Distribution, ergänzt durch ein dediziertes Anzeigen-Tool. Wenn du klein bist: Planoly. Wenn du wächst und Cross-Kanal-Reports willst: AgoraPulse.

Was alle Social-Media-Tools nicht lösen

Nach dem Tool-Vergleich kommt der unbequeme Teil. Alle sieben Tools haben etwas gemeinsam: Sie lösen das Problem der Verteilung und Messung. Sie lösen nicht das Problem der Strategie und Erstellung.

Das sind die Fragen, die offen bleiben:

  • Worüber soll ich diese Woche posten?
  • Wie klingt mein Text so, dass er nach mir klingt?
  • Welche Themen unterstützen meine Positionierung?
  • Wie baue ich einen LinkedIn-Post auf, der gelesen wird?
  • Wie verbinde ich Beiträge zu einer Strategie?

Hootsuite hat OwlyWriter. Buffer hat Buffer AI. AgoraPulse, Sprout, Loomly, Later, Planoly haben alle irgendwo einen KI-Assistenten. Alle helfen bei Inspiration. Keiner ersetzt Strategie und Stimme.

Wenn du B2B im DACH-Raum machst und deine Inhalte primär auf LinkedIn ausspielst, lohnt sich der Vergleich zwischen einem klassischen Scheduling-Tool und einem Content-Studio mit Strategie-Fokus. Wir haben das pro Tool aufgearbeitet:

Die Brücke ist einfach: Distribution ohne Substanz bringt keine Anfragen. Mehr dazu in KI-Tools für Content-Marketing im Vergleich und Content ohne Strategie verschwendet deine Zeit.

Fazit: Wähle nach Engpass, nicht nach Funktionsliste

Sieben Tools, sieben Versprechen. Die Entscheidung wird einfacher, wenn du nicht fragst Welches Tool hat die meisten Funktionen?, sondern Welches Tool löst meinen Engpass?.

Drei Faustregeln zum Mitnehmen:

  1. Klein anfangen. Solo und LinkedIn: Buffer. Wachsendes Marketing-Team: AgoraPulse. Erst skalieren, wenn die Realität es verlangt.
  2. DACH-Bedingungen mitdenken. EU-Hosting, deutscher Support, DSGVO-Konformität. AgoraPulse ist hier weit vor den US-Tools.
  3. Strategie zuerst. Wer kein Thema hat, dem hilft kein Tool. Die beste Distribution kompensiert keinen leeren Redaktionsplan.

Die Tool-Frage ist die zweite Frage. Die erste Frage lautet: Was kommunizierst du, an wen und warum? Wenn diese Antwort klar ist, fällt die Tool-Wahl in zehn Minuten.

FAQ: Social-Media-Tools 2026

Welches Social-Media-Tool ist 2026 das beste? Es gibt nicht das eine beste Tool. Für Solo-Unternehmer auf LinkedIn ist Buffer pragmatisch. Für KMU-Marketing-Teams mit DACH-Fokus ist AgoraPulse die saubere Wahl. Für grosse Marken mit Salesforce ist Sprout Social konkurrenzlos. Wer Instagram-zentriert verkauft, nimmt Later oder Planoly.

Welche Tools haben einen echten Free-Plan? Buffer hat einen Free-Plan für 3 Kanäle mit einfacher Planung. Planoly hat einen Free-Plan mit Einschränkungen. AgoraPulse hat eine 30-tägige Testphase. Hootsuite und Sprout Social haben keinen Free-Plan mehr, nur kurze Testphasen. Loomly bietet 15 Tage Testzeit. Later hat eine eingeschränkte Free-Variante.

Welche Tools sind DSGVO-konform und EU-gehostet? AgoraPulse ist als einziges Tool im Vergleich EU-gehostet (Frankreich) und damit der einfachste Weg für DSGVO und DSG. Die US-Anbieter sind unter Data Privacy Framework rechtlich nutzbar, aber dokumentarisch aufwendiger. Wer Schweizer Compliance ernst nimmt, schaut sich auch Newsletter-Tools im Schweiz-Vergleich für vergleichbare Datenschutz-Überlegungen an.

Welches Tool ist am besten für reines LinkedIn-Posting? Für Solo-Anwender: Buffer. Für Marketing-Teams: AgoraPulse oder Hootsuite. LinkedIn-spezifische Tools wie Taplio oder AuthoredUp gehen tiefer in Analytics und Profil-Optimierung, sind aber nicht in diesem Vergleich, weil sie nur einen Kanal abdecken. Wenn du B2B-LinkedIn als Hauptkanal hast, kannst du dir den Multi-Kanal-Overhead der grossen Tools sparen.

Was kostet ein Social-Media-Tool realistisch pro Jahr? Für Solo-Unternehmer mit 1 bis 3 Kanälen: 70 bis 200 CHF pro Jahr (Buffer). Für KMU-Teams mit AgoraPulse: 600 bis 1'500 EUR pro Jahr. Für Mittelstand mit Hootsuite oder Sprout: 1'500 bis 5'000 EUR pro Jahr. Für Enterprise mit Sprout Advanced oder Hootsuite Business: 5'000 bis 20'000 EUR pro Jahr.

Brauche ich ein Tool, wenn ich nur einen Kanal bespiele? Nicht zwingend. Wer nur LinkedIn nutzt und 2 bis 3 Posts pro Woche schreibt, kann direkt auf LinkedIn planen. Ein Tool wird sinnvoll, wenn du mehrere Kanäle parallel bespielst, im Team arbeitest, regelmässig vorausplanst oder Analytics über die Zeit hinweg vergleichen willst.

Welches Tool ist am besten für Agenturen mit vielen Kunden? AgoraPulse und Loomly im Mid-Market sind beide auf Multi-Marken ausgelegt. Hootsuite Business oder Sprout Social Advanced sind im Enterprise-Bereich die Wahl. Wer Strategie und Erstellung pro Kunde tief im B2B-Bereich anbietet, schaut sich auch das Wortfreunde Partner-Programm an.